Am Don­ners­tag den 17.10 kam die 10. Klas­se im Rah­men des P‑Seminars „Pla­net Plastic“ des Augs­bur­ger Peu­tin­ger Gym­na­si­ums nach Alling, um Land­pack zu besu­chen und sich ein genaue­res Bild von der Pro­dukt­viel­falt und der Funk­ti­ons­wei­se der nach­hal­ti­gen Iso­lier­ver­pa­ckung zu machen.

Nach­dem unser jüngs­ter Zugang Mat­ti H. die nach­hal­ti­gen Roh­stof­fe (Stroh, Hanf, Jute), die öko­lo­gi­sche und ener­gie­ef­fi­zi­en­te Pro­duk­ti­on und den Ver­trieb von Land­pack aus­führ­lich erläu­tert hat­te, ging es dar­um, dass die Schü­ler sich sel­ber an den Auf­bau einer Land­box® wagen. Meh­re­re Teams soll­ten das popu­lärs­te Modell mög­lichst schnell, aber auch ordent­lich zusam­men­bau­en.

Trotz eini­ger Start­schwie­rig­kei­ten schnit­ten die meis­ten Teams mit einer sehr guten Zeit und schö­nen Ergeb­nis­sen ab. Zu beob­ach­ten ist die ein­fa­che und selbst­er­klä­ren­de Bau­wei­se.

Im anschlie­ßen­den Work­shop wur­den zuerst grund­le­gen­de Fra­gen behan­delt, wie z.B.: „Wel­che Pro­duk­te müs­sen gut geschützt bzw. iso­liert wer­den und war­um“? Dar­über hin­aus soll­ten sie das eige­ne Kon­sum­ver­hal­ten was unöko­lo­gi­sche Roh­stof­fe wie Plas­tik und Sty­ro­por betrifft, reflek­tie­ren. Es zeich­net sich ab, dass der Drang zu einer nach­hal­ti­ge­ren Lebens­wei­se besteht, aber teil­wei­se unteran­de­rem durch die Bevor­mun­dung der Eltern zum Bei­spiel bei Ein­käu­fen unter­geht.

Anschlie­ßend bega­ben sich die Schü­ler selbst in die Rol­le eines Ver­pa­ckungs­tech­ni­kers.  Die Schü­ler durf­ten sich ein eige­nes Pro­dukt über­le­gen und des­sen Ver­pa­ckung „revo­lu­tio­nie­ren“. Es kamen auch hier­bei meh­re­re tol­le Ide­en zustan­de und es war zu beob­ach­ten, dass es den Schü­lern sehr wich­tig war, auf schäd­li­che Roh­stof­fe wie Plas­tik & Sty­ro­por zu ver­zich­ten.

Es ist schön zu sehen, wie sich jun­ge Men­schen für nach­hal­ti­ge The­men inter­es­sie­ren und enga­gie­ren.