Bayerisches Landwirtschaftsministerium ehrt Landpack mit Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe 

Würz­burg, 12. Juli 2016 – Das Münch­ner Ver­pa­ckungs- und Anla­gen­bau­un­ter­neh­men Land­pack wur­de mit dem dies­jäh­ri­gen För­der­preis Nach­wach­sen­de Roh­stof­fe des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten aus­ge­zeich­net. Der Preis für ein „her­aus­ra­gen­des Pro­dukt auf der Basis Nach­wach­sen­der Roh­stof­fe“ wird seit 1992 jähr­lich ver­lie­hen und ist mit 10.000 € dotiert.

Die von Land­pack ent­wi­ckel­te Iso­lier­ver­pa­ckung aus Stroh­fa­sern, Land­box®, ist die ers­te öko­lo­gi­sche Ver­pa­ckung mit den Leis­tungs­da­ten von Sty­ro­por. Die Land­box ist zudem feuch­tig­keits­re­gu­lie­rend und stoßdämpfend.

Wäh­rend Sty­ro­por auf Erd­öl basiert, ist Stroh ein land­wirt­schaft­li­ches Neben­pro­dukt, das die Hälf­te der Gesamt­mas­se bei der Getrei­de­ern­te aus­macht und damit im Über­fluss vor­han­den ist. Von den 30 Mio. Ton­nen Getrei­de­stroh, die jähr­lich in Deutsch­land anfal­len, kön­nen 8–12 Mio. Ton­nen ohne öko­lo­gi­sche Nach­tei­le ande­ren Anwen­dun­gen zuge­führt wer­den. Als land­wirt­schaft­li­ches Neben­pro­dukt der Getrei­de­ern­te steht Stroh auch nicht in Kon­kur­renz mit der Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on wie bei­spiels­wei­se Stär­ke. Die Nut­zung die­ses Rest­stoffs als Sub­sti­tu­ti­on für Erd­öl trägt zur Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz bei. Stroh ist lokal ver­füg­bar und mini­miert die Trans­port­we­ge. Land­pack hat zudem ein welt­weit ein­ma­li­ges Ver­fah­ren zur groß­tech­ni­schen Her­stel­lung der Ver­pa­ckung entwickelt.

„Die Preis­trä­ger zei­gen mus­ter­gül­tig, wel­che inno­va­ti­ven Pro­duk­te sich mit Pio­nier­geist, Krea­ti­vi­tät und per­sön­li­chem Ein­satz aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen ent­wi­ckeln las­sen“ so Hel­mut Brun­ner, Baye­ri­scher Staats­mi­nis­ter für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Forsten.

„Die Land­box ist ein inno­va­ti­ves, umwelt­freund­li­ches Pro­dukt aus nach­wach­sen­den, hei­mi­schen Roh­stof­fen, wel­ches wirt­schaft­li­che Bedeu­tung für Indus­trie und Land­wirt­schaft besitzt“ sagt Edmund Lan­ger, Geschäfts­füh­rer des C.A.R.M.E.N. e.V. und Aus­rich­ter des gest­ri­gen Fest­ak­tes in der Würz­bur­ger Resi­denz. „Damit ist die Land­box ein vor­bild­li­ches Bei­spiel für nach­hal­ti­ge Res­sour­cen­nut­zung und ein wür­di­ger Preisträger.“

„Wir freu­en uns sehr über die­se Aus­zeich­nung! Es zeigt: Wir sind auf dem rich­ti­gen Weg. Stroh­fa­sern sind ein von der Natur per­fekt geschaf­fe­ner Roh­stoff. In einer bio­ba­sier­ten Wirt­schaft wird Stroh noch eine tra­gen­de Rol­le spie­len“ so Land­pack Geschäfts­füh­rer Dr. Tho­mas Mai­er-Eschenlohr. „Wir wer­den eine Renais­sance vom Stroh erleben.“

Pres­se­kon­takt: Land­pack GmbH | Patri­cia Eschenlohr | Patricia.Eschenlohr

[at]Landpack.de

Über Land­pack GmbH

Land­pack® mit Sitz in Puch­heim, Nähe Mün­chen, ent­wi­ckelt und betreibt Pro­duk­ti­ons­an­la­gen zur Her­stel­lung inno­va­ti­ver Iso­lier­ver­pa­ckun­gen auf Basis von Stroh. Die Land­box® ist die ers­te öko­lo­gi­sche Iso­lier­ver­pa­ckung auf Pflan­zen­ba­sis, die kli­ma­neu­tral her­ge­stellt wird und umwelt­freund­lich im Bio­müll ent­sorgt wer­den kann. Von der Iso­la­ti­ons­leis­tung ent­spricht sie einer Sty­ro­por­box. Land­pack kon­trol­liert jeden Pro­zess­schritt vom Getrei­de­an­bau über die Ern­te bis hin zur Stroh­ver­ar­bei­tung und sichert damit gleich­blei­ben­de Qualität.

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