Man kann inzwischen Mikroplastik an Orten nachweisen, die fernab von menschlicher Zivilisation liegen. Dies ist ein enormes Problem. Deshalb muss die Umwelt von Kunststoff befreit werden. Ein Schritt in die richtige Richtung sind neue, plastikfreie Alternativen und echte Kreislaufwirtschaft. Schon vorhandene Kunststoffe müssen strenger recycelt und wiederverwendet werden, anstatt sie einfach nur als Müll zu exportieren. Es liegt an der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, aber vor allem auch an der Gesellschaft dem Ziel Plastik zu reduzieren tatkräftig nachzugehen.
Auf der diesjährigen Sommerakademie der Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) in der Evangelischen Akademie in Loccum stattfand, wurde intensiv über Trends und Handlungsperspektiven diskutiert.
Landpack wurde eingeladen im Arbeitskreis „Besserer Kunststoff, weniger Kunststoff, kein Kunststoff?“ vorzutragen und zu diskutieren. Engagiert an der Diskussion beteiligt war ein Fachpublikum aus Instituten, Universitäten, Stiftungen und der Politik, aber auch Studenten und Promovierende aus Nachhaltigkeitsbereichen. Das Echo für Landpack war sehr positiv. Bei der dreitägigen Veranstaltung ging es in weiteren Vorträgen und Arbeitskreisen schwerpunktmäßig um Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Konsum und es fand ein sehr reger Austausch unter den Teilnehmern statt.

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