Land­pack ist neben der Uni­ver­si­tät Bay­reuth, ver­schie­de­nen Fach­hoch­schu­len und Unter­neh­men wie Genuss­hand­wer­ker GmbH & Co. KG an einem Pro­jekt für die Ent­wick­lung intel­li­gen­ter Ver­pa­ckungs­sys­te­me betei­ligt. Am 24.10.2018 hat die Bun­des­mi­nis­te­rin für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft Julia Klöck­ner nun per­sön­lich die Zuwen­dungs­be­schei­de in Höhe von ins­ge­samt mehr als 1,8 Mil­lio­nen Euro in Bonn übergeben.

Ziel des Pro­jek­tes ist die Min­dest­halt­bar­keit von Lebens­mit­teln indi­vi­du­ell an die Kühl­ket­te anzu­pas­sen. Denn obwohl das Min­dest­halt­bar­keits­da­tum auf Lebens­mit­tel­ver­pa­ckun­gen Ver­brau­chern eine gute Ori­en­tie­rung gibt, herrscht oft Ver­un­si­che­rung, ob Pro­duk­te auch nach Ablauf des MHD noch ver­zehrt wer­den können.

Die Uni­ver­si­tät Bonn, die das Pro­jekt lei­tet setzt sich, gemein­sam mit Part­nern aus Wis­sen­schaft und Indus­trie, zum Ziel, intel­li­gen­te Ver­pa­ckungs­sys­te­me für Kühl­pro­duk­te, zu ent­wi­ckeln, die die Halt­bar­keit der Lebens­mit­tel indi­vi­du­ell auf der Ver­pa­ckung anzeigt. Wenn nun zum Bei­spiel die Kühl­ket­te unter­bro­chen oder die Lager­tem­pe­ra­tur nicht ord­nungs­ge­mäß ein­ge­hal­ten wird, soll immer die tat­säch­li­che Halt­bar­keit ange­zeigt wer­den. So kann im Umkehr­schluss auch ver­mie­den wer­den, dass noch genieß­ba­re Lebens­mit­tel weg­ge­wor­fen werden.

Die Auf­ga­be von Land­pack ist die Ent­wick­lung einer Iso­lier­ver­pa­ckung, bei der die Sen­sor­da­ten ohne Öff­nen des Pake­tes von außen per Smart­pho­ne aus­ge­le­sen wer­den kön­nen. Ein super Pro­jekt, mit gro­ßem Impact – Land­pack freut sich über den For­schungs­zu­schuss und die gute Zusammenarbeit!