Landpack entwickelt umweltfreundliche Alternative zu Styroporverpackungen

Mün­chen, 28.9.2015 – Das Münch­ner Maschi­nen­bau­un­ter­neh­men Land­pack hat eine neu­ar­ti­ge öko­lo­gi­sche Iso­lier­ver­pa­ckung, unter ande­rem für den wach­sen­den Online­han­del mit Lebens­mit­teln, ent­wi­ckelt. Die Land­box® besteht aus dem land­wirt­schaft­li­chen Neben­pro­dukt Stroh und kann im Bio­müll oder Gar­ten ent­sorgt wer­den. Sie wird kli­ma­neu­tral pro­du­ziert und benö­tigt zur Her­stel­lung ledig­lich einen Bruch­teil an Ener­gie im Ver­gleich zu Sty­ro­por, bei ent­spre­chen­der Isolationsleistung.

„Die Land­box ist die ers­te wirk­li­che Alter­na­ti­ve zu Sty­ro­por als Ver­sand­ver­pa­ckung,“ so Geschäfts­füh­rer Dr. Tho­mas Mai­er-Eschenlohr. „Mit zuneh­men­dem Online­han­del von tem­pe­ra­tur- oder stoß­emp­find­li­chen Waren, kommt einer umwelt­freund­li­chen und für den End­ver­brau­cher ein­fach zu ent­sor­gen­den Iso­lier­ver­pa­ckung stra­te­gi­sche Bedeu­tung zu. Gera­de der boo­men­de Markt des Online-Lebens­mit­tel­han­dels hat auf eine nach­hal­ti­ge Ver­pa­ckungs­lö­sung gewartet.“

Die 2013 gegrün­de­te Land­pack GmbH & Co. KG ent­wi­ckelt und betreibt Anla­gen zur Her­stel­lung von Iso­lier­ver­pa­ckun­gen aus Natur­fa­sern. Dabei wer­den die Fasern mög­lichst in Rein­form, ener­gie­arm und nach Metho­den der Lebens­mit­tel­tech­nik ver­ar­bei­tet, ohne wei­te­re Zusatz­stof­fe. Ziel ist es, den der­zeit wenig gebrauch­ten Roh­stoff Stroh neu­en Anwen­dun­gen zuzu­füh­ren. Aktu­el­le Umwelt­stu­di­en zei­gen, dass rund 30% des bei der Getrei­de­ern­te anfal­len­den Strohs ohne Beein­träch­ti­gung der Humus­bi­lanz für ande­re Zwe­cke ver­wen­det wer­den kön­nen. Dr. Tho­mas Mai­er-Eschenlohr: „Stroh ist zudem ein idea­les Dämm­ma­te­ri­al – hygie­nisch, optisch anspre­chend und ver­se­hen mit einer High-tech Biopolymerstruktur.“

Das ver­wen­de­te Stroh wird von Ver­trags­land­wir­ten aus der Umge­bung bezo­gen. Neben den Getrei­de­er­trä­gen kommt damit eine wei­te­re Ein­nah­me­quel­le für die regio­na­len Land­wir­te hin­zu. Land­pack über­wacht das Getrei­de vom Anbau bis zur Ern­te, um opti­ma­le Qua­li­tät zu garantieren.

Auf Pro­dukt und Ver­fah­ren wur­de inter­na­tio­nal ein Patent angemeldet.

In Koope­ra­ti­on mit der Klin­ge­le Grup­pe, einem der füh­ren­den Well­pap­pe-Unter­neh­men, bie­tet Land­pack sei­nen Kun­den eine Kom­plett­lö­sung, Know-how und Bera­tung zu sämt­li­chen Fra­gen rund um den Ver­sand stoß­emp­find­li­cher oder gekühl­ter Waren.

Die Land­box wird bei der dies­jäh­ri­gen Fach­Pack (29.9.–1.10. 2015, Nürn­berg) auf dem Mes­se­stand von Klin­ge­le (Hal­le 7, Stand 138) präsentiert.

Pres­se­kon­takt: Land­pack GmbH | Patri­cia Eschenlohr | Patricia.Eschenlohr(at)Landpack.de

Über Land­pack
Land­pack® mit Sitz in Puch­heim, Nähe Mün­chen, ent­wi­ckelt und betreibt Pro­duk­ti­ons­an­la­gen zur Her­stel­lung inno­va­ti­ver Iso­lier­ver­pa­ckun­gen auf Basis von Stroh. Die Land­box® ist die ers­te öko­lo­gi­sche Iso­lier­ver­pa­ckung auf Pflan­zen­ba­sis, die kli­ma­neu­tral her­ge­stellt wird und umwelt­freund­lich im Bio­müll ent­sorgt wer­den kann. Von der Iso­la­ti­ons­leis­tung ent­spricht sie einer Sty­ro­por­box. Land­pack kon­trol­liert jeden Pro­zess­schritt vom Getrei­de­an­bau über die Ern­te bis hin zur Stroh­ver­ar­bei­tung und sichert damit gleich­blei­ben­de Qualität.

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