Das The­ma Plas­tik­müll ist der­zeit in aller Mun­de. 80 Pro­zent der Ver­brau­cher wün­schen sich nach­hal­ti­ge Ver­pa­ckun­gen, die Res­sour­cen scho­nen und die Zufuhr von Mikro­plas­tik in die Umwelt ein­däm­men. Um die­sem Anspruch gerecht zu wer­den wur­de das Koope­ra­ti­ons­netz­werk bio2pack gegründet.

Das Netz­werk wur­de am 26.08.2019 erfolg­reich gestar­tet. Der­zeit arbei­ten 14 Unter­neh­men aus Deutsch­land, Öster­reich und Luxem­burg sowie vier For­schungs­ein­rich­tun­gen gemein­sam dar­an, Alter­na­ti­ven zu fin­den, die in Zukunft ins­be­son­de­re erd­öl­ba­sier­te Kunst­stoff­ver­pa­ckun­gen erset­zen kön­nen. Ziel ist es ein Lösungs­port­fo­lio auf­zu­bau­en, das sowohl bio­lo­gisch abbau­ba­re Pro­duk­te als auch neue Ver­fah­rens­tech­ni­ken beinhal­tet und somit rea­li­sier­ba­re Kon­zep­te als Ergeb­nis hat. Bio2Pack wird von der Süd­er­el­be AG aus Ham­burg gesteu­ert und im Rah­men des Zen­tra­len Inno­va­ti­ons­pro­gramms Mit­tel­stand (ZIM) gefördert.

Der Kreis­lauf-Gedan­ke ist tief im Kon­zept des For­schungs­vor­ha­bens ver­an­kert und trifft damit genau unse­re Visi­on: erd­öl­ba­sier­te Pro­duk­te erset­zen durch über­le­ge­ne Pro­duk­te auf Basis nach­wach­sen­der – im Über­fluss vor­han­de­ner – Roh­stof­fe und das mit mini­ma­lem Ener­gie­auf­wand. „Nach­dem wir von Land­pack bereits ein Ersatz­pro­dukt für Sty­ro­por ent­wi­ckelt haben, freu­en wir uns sehr, dass der Kreis­lauf-Gedan­ke in der For­schung immer grö­ße­re Auf­merk­sam­keit bekommt. Bahn­bre­chen­de neue Ver­pa­ckun­gen wer­den Kreis­lauf-Ver­pa­ckun­gen sein“, fin­det unser Exper­te David Voges, der Land­pack am Kick-Off ver­tre­ten hat.

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