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Nachgefragt bei Frank Juice

04.02.2022 | by Matti Höhing
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Wir haben nachgefragt bei Frank Juice– dem Münchner Saftkuren Hersteller mit Säften in allen Farbtönen.

Frank Juice steht für eine gesunde und ausgewogene Lebensweise. Das junge Unternehmen aus München mit gleichem Gründungsdatum wie wir selbst hilft gesundheitsbewussten Konsumenten mit Saftkuren, Fastenprogrammen und weiteren Detox Produkten ihre Ernährung umzustellen. Bei den angesagten Kurzzeitfastenprogrammen werden täglich sechs verschiedene, kaltgepresste Säfte aus Obst und Gemüse zu sich genommen. Sonst nur viel Wasser, Tee und vielleicht eine Suppe. Wir haben es selbst schon mehrfach ausprobiert. Der reinigende Effekt auf den Körper ist faszinierend. Seit mehreren Jahren werden Frank Juice Produkte sicher und nachhaltig gekühlt in unserer Landbox Stroh verschickt. Nach der Plätzchen- und Lebkuchen-Zeit ist das Frühjahr die klassische Detox-Saison. Zeit nachzufragen.

Fragen an Daniel Andreoli und Korbinian Gerstl.

  • Frank Juice Säfte werden kalt gepresst und sind vegan. Was hat es damit auf sich?
  • Da wir für unsere Säfte ausschließlich frisches Obst und Gemüse verwenden, die manchmal mit Gewürzen, wie z.B. Zimt abgerundet werden, sind sie auf natürliche Weise vegan.
    Die Kaltpressung ist eine besonders schonende Methode den Saft aus der Frucht oder dem Gemüse zu extrahieren. Man kann sich das wie beim Olivenöl vorstellen. Diese Methode hilft uns besser den ursprünglichen Geschmack und den Nährstoffgehalt zu erhalten.
    Unsere Säfte werden mit dem innovativen HPP-Verfahren haltbar gemacht. “HPP” steht hierbei für “High Pressure Processing”. Das bedeutet, dass unsere Säfte als Bestandteil unserer Saftkuren nicht mittels Hitze, sondern mittels Hochdruck haltbar gemacht werden. Das Produkt wird dabei unter einem sehr hohen Druck in die Flasche gepresst. Dadurch werden Mikroorganismen inaktiviert, jedoch hitzeempfindliche Vitamine und Mineralstoffe größtmöglich erhalten.
  • Euer 5:2 Intervallfasten-Programm enthält auch einen schwarzen Shot, der Aktivkohle enthält. Wie kann man sich den Geschmack von einem Aktivkohle-Shot vorstellen?
  • Wir nennen den Black Shot intern auch „den Milden“, da er im Vergleich zu den anderen Shots einen niedrigeren Ingwer-Anteil hat. Also perfekt für die, die es gerne weniger scharf haben. Aktivkohle kann man sich wie ein Schwamm vorstellen: durch ihre enorme Oberfläche kann die Aktivkohle große Mengen von Stoffwechselprodukte an sich binden. Im Geschmack ist die Aktivkohle eigentlich neutral.
  • Beim Intervallfasten unterschiedet ihr zwischen Programmen für Frauen und Männer. Sind die Mengen im Frauen Programm weniger oder gibt es weitere Unterschiede?
  • Der Schwerpunkt bei der Unterscheidung zwischen Mann und Frau innerhalb unseres 5:2 Programmes liegt tatsächlich bei dem Energiegehalt. Männer sind durchschnittlich größer und schwerer, verbrauchen mehr Energie über den Tag verteilt und können daher auch während dem Fasten mehr Energie zu sich nehmen. Wir haben darauf geachtet, diese Energie in Form von pflanzlichen Proteinen und komplexen Kohlenhydraten zu integrieren.
  • Ihr habt euch dazu entscheiden rPET-Flaschen statt Flaschen aus Glas zu verwenden, da das Herstellungsverfahren nicht mit Glas funktioniert. Wie stehen eure Kunden bezüglich des Nachhaltigkeitsaspekt dazu?
  • Unseren Kunden ist Nachhaltigkeit besonders wichtig. Uns auch, und daher haben wir uns bereits vor der offiziellen Einführung der Pfandpflicht auf Saftprodukte dazu entschlossen uns dem DPG-Pfandsystem anzuschließen. Das bedeutet, dass wir auf alle unsere 330ml Plastik-Verpackungen ein Pfand in Höhe von 0,25€ erheben. Die leeren Flaschen können an den rund 40.000 Rücknahmeautomaten oder beim Getränkehändler abgegeben werden und das Pfand wird dann wieder ausbezahlt. Durch die Einführung der Pfandabgabe können wir einen aktiven Beitrag zur CO2-Einsparung, zur Energieeffizienz und zum Ressourcenschutz beitragen. Das DPG-Pfandsystem hat sich zu einem erfolgreichen System für einen innovativen und ressourcenschonenden Wertstoffkreislauf entwickelt und ist mit einer Rücklaufquote von bis zu 99% eines der effizientesten Systeme. Aktuell verwenden wir zudem rPET-Flaschen. rPET (= recyceltes PET) ist nichts anderes als Material, dass aus gesammelten Getränkeflaschen besteht – daher recycelten PET-Flaschen. Wir haben uns bewusst gegen alternative Materialien wie PLA entschieden, da es für diese Stoffe noch keine getrennten Recycling-Kreisläufe gibt. Aber wir sind natürlich noch nicht am Ende angekommen: Wir halten unsere Augen und Ohren offen, um unsere Verpackung zu optimieren und eine leichtere, dünnere und bessere Lösung zu finden. Ehrlich.
  • Können Eure Flaschen nach Rückgabe in einem Pfandautomat nicht einfach gespült und neu befüllt werden? Warum der Schritt übers Recycling?
  • Leider ist dies aus hygienischen Gründen nicht möglich und auch die Aufbereitung in dieser Form wäre nicht ganz ohne Aufwände möglich.
  • Nutzen Eure Kunden das Stroh Eurer Isolierverpackung manchmal für andere Zwecke? Bekommt Ihr Feedback zu Upcycling Verwendungen?
  • Ja! Wir bekommen oft den Hinweis, dass das Stroh wunderbar für Haustiere verwendet werden kann. Andere haben es für Spiele mit den Kindern verwendet. Das gute ist, dass wir hier möglichst nachhaltig in der Verpackung sind und die leichte Plastik-Hülle in den normalen Müll, das Stroh dann in den Biomüll entsorgt werden kann. Besonders skurril war aber die Verwendung des Inlays als Sitzpolster für den Besuch im Stadion.
  • Macht Ihr ab und an FrankJuice-interne Saftkuren Challenges? Wer hält am längsten durch?
  • Tatsächlich regelmäßig. Der Impuls kommt oft direkt aus dem Team. Gerade für neue Mitarbeiter*innen ist es super, da dieses Erlebnis das Gemeinschaftsgefühl stärkt und so gleich jede*r weiß, wie sich unser Hero-Produkt „anfühlt“. Bisher haben auch immer alle durchgehalten und tatsächlich haben wir erst vor kurzem in kleinerer Runde eine Saftkur gemacht.
  • Ihr habt euer Produktsortiment in den letzten Jahren deutlich erweitert. Mit welchen Produkten kann man zukünftig von euch noch rechnen?
  • Wir arbeiten an vielen spannenden Projekten – ihr dürft euch freuen! Folgt am besten unserem Instagram-Account, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Wir können hier leider nicht aus dem Nähkästchen plaudern.

Das Team von Landpack sagt herzlichen Dank für das Gespräch!

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