Heute haben wir nachgefragt bei Kale&Me– Kaltgepresste Säfte.

18 klei­ne Fla­schen Saft für drei Tage. So funk­tio­niert die Saft­kur aus hoch­wer­ti­gen Zuta­ten des Ham­bur­ger Unter­neh­mens Kale&Me. Damit die­se Wun­der­waf­fen auch unver­sehrt beim Kun­den ankom­men set­zen die Ham­bur­ger auf unse­re Land­box aus Stroh.

  • Habt Ihr eine Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie oder ein per­sön­li­ches Lebensmotto?
  • Ja, das lässt sich in einem Zitat von Sokra­tes beschrei­ben: “The secret of hap­pi­ness, you see, is not found in see­king more, but in deve­lo­ping the capa­ci­ty to enjoy less.”
  • Ihr habt zunächst nur aufs Online­ge­schäft gesetzt und seid jetzt auch zuneh­mend in Super­märk­ten ver­tre­ten. Wo seht Ihr mit­tel­fris­tig mehr Poten­zi­al? Wel­cher Ver­triebs­ka­nal ist für Euch interessanter? 
  • Das ist ganz rich­tig. Seit dem letz­ten Som­mer, plat­zie­ren wir unse­re Säf­te mehr und mehr in den Super­märk­ten, aber auch in Cafés und Restau­rants. Der Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del ist ein sehr inter­es­san­ter Markt, der vor allem im Geträn­ke­be­reich in den letz­ten Jah­ren deut­lich gewach­sen ist. Den­noch sehen wir unser Poten­zi­al wei­ter­hin im Online­markt. Wäh­rend der Kun­de im Super­markt sei­ne Kauf­ent­schei­dung vor allem auf Basis des Prei­ses fällt, kön­nen wir ihm in unse­rem Online-Shop weit­aus mehr Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu unse­ren Säf­ten geben: Wir kön­nen ihnen erklä­ren, wer hin­ter unse­ren Pro­duk­ten steckt, war­um sich unse­re kalt­ge­press­ten Säf­ten von den han­dels­üb­li­chen Smoot­hies unter­schie­den und sogar erzäh­len, woher unse­re Roh­stof­fe kom­men. Ein wei­te­res Argu­ment, das für den Online­markt spricht, ist außer­dem die Unab­hän­gig­keit: Sobald wir flä­chen­de­ckend an den Groß­han­del lie­fern müs­sen, sind wir abhän­gig von eben die­sen Märk­ten. Die­se wür­den ab einem gewis­sen Punkt damit begin­nen, die Mar­ge zu drü­cken, sodass wir gezwun­gen wären, auf unse­re der­zeit hohe Qua­li­tät zu ver­zich­ten. Das wol­len wir jedoch ver­hin­dern, da sich Kale&Me durch sei­ne hoch­qua­li­ta­ti­ven Säf­te auszeichnet.
  • Ihr habt Euch sehr früh für unse­re Ver­pa­ckun­gen aus Stroh als nach­hal­ti­ge und natür­li­che Iso­lie­rung für Eure Säf­te ent­schie­den. War­um? Was sagen Eure Kun­den zu Ihren Säf­ten, die auf Stroh gebet­tet sind?
  • Unse­re Säf­te sind sehr hoch­wer­tig. Durch die Ver­wen­dung fri­scher, zum größ­ten Teil regio­na­ler Zuta­ten sowie die auf­wän­di­ge Her­stel­lung und Halt­bar­ma­chung mit dem Ultra-Hoch­druck­ver­fah­ren, wei­sen sie außer­dem einen hohen Preis auf. Der Kun­de erwar­tet bei hoch­qua­li­ta­ti­ven und teu­ren Pro­duk­ten auch ein Erleb­nis beim Aus­pa­cken, das die glei­che Qua­li­tät wie die im Paket ent­hal­te­nen Pro­duk­te auf­weist. Schließ­lich zahlt er hohe Ver­sand­kos­ten dafür. Wir haben uns spe­zi­ell für die Stroh-Iso­la­ti­on ent­schie­den, da sie — im Ver­gleich zu ande­ren Mate­ria­li­en — die bes­te Iso­lie­rung bie­tet. Beim Ver­sand unse­rer sen­si­blen Pro­duk­te ist die­ses äußerst wich­tig, damit der Kun­de die von uns beschrie­be­ne Qua­li­tät erhält. Außer­dem duf­ten Eure Ver­pa­ckun­gen so toll und vor allem natür­lich ;-) Das Stroh stößt bei unse­ren Kun­den auf viel Begeis­te­rung und wir haben bereits viel posi­ti­ves Feed­back bekom­men. Uns errei­chen zudem regel­mä­ßig E‑Mails, in denen uns die Kun­den Bil­der von selbst­ge­bas­tel­ten Din­gen aus Euren Ver­pa­ckun­gen oder unse­ren Fla­schen, schicken.
  • Es wur­de viel über Euch berich­tet. Wie erklärt Ihr Euch den Erfolg? 
    Kale&Me steht für Trans­pa­renz: Wir las­sen unse­re Kun­den und Part­ner stets an allen Akti­vi­tä­ten teil­ha­ben. Von Beginn an haben wir offen über unse­re Idee, unser Team, unse­re Pro­duk­te, die Kos­ten­struk­tur und die Pro­duk­ti­on kom­mu­ni­ziert. Jeder unse­rer Mit­ar­bei­ter steht hin­ter der Qua­li­tät und der Geschich­te unse­rer Säf­te. Das ist ein wich­ti­ger Aspekt, der uns vor­an­bringt, uns wei­ter­ent­wi­ckeln lässt und damit zum Erfolg bei­trägt. Um über jeman­den berich­ten zu kön­nen, benö­tigt man Infor­ma­tio­nen — sowohl posi­ti­ve, als auch manch­mal nega­ti­ve. Wir ler­nen als jun­ges Unter­neh­men immer wie­der neu­es dazu und ver­su­chen und ste­tig zu erwei­tern und zu ver­bes­sern. Ich den­ke, dass genau das der Grund ist, war­um Infor­ma­tio­nen über Kale&Me gefun­den wer­den, über die berich­tet wer­den können.
  • Womit unter­schei­det sich Kale&Me von ande­ren Saftkuren? 
  • Wäh­rend unse­rer Saft­kur nimmt man über drei oder fünf Tage aus­schließ­lich Säf­te zu sich. Im Abstand von etwa 2 Stun­den, wer­den über den Tag ver­teilt ins­ge­samt sechs ver­schie­de­ne Säf­te getrun­ken. Das Beson­de­re an unse­ren Saft­ku­ren ist, dass wir die Zusam­men­set­zung aller Säf­te gemein­sam mit Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­lern ent­wi­ckelt haben. Somit stel­len wir sicher, dass der Kun­de zur jewei­li­gen Tages­zeit die “rich­ti­gen” Vit­ami­ne zu sich nimmt: der ers­te Saft des Tages — unse­re Pame­la Pine — lie­fert zum Bei­spiel durch die Ana­nas und die Zitro­ne Vit­amin C, um gut und wach in den Tag zu star­ten. Al Avo­ca wird um die Mit­tags­zeit getrun­ken und sät­tigt bei­spiels­wei­se durch die gesun­den Fet­te der Avo­ca­do. Und abends spen­det unse­re Man­del­milch Amy Almond Pro­te­ine, die zum einen sät­ti­gen und zum ande­ren die Ener­gie­spei­cher auffüllen.
  • Ent­wi­ckelt Ihr selbst neue Säf­te und ihre Mischun­gen und Geschmacksrichtungen?
  • Genau — wir ent­wi­ckeln alle unse­re Säf­te selbst. Die ers­ten sie­ben Sor­ten ent­stan­den bei uns in der Küche und in Abspra­che mit unse­rem Ernäh­rungs­be­ra­ter. Gera­de ent­steht sogar der ers­te Saft, der nach den “Regeln der Pro­dukt­ent­wick­lung” inklu­si­ve sen­so­ri­scher Ver­kos­tung und Fra­ge­bö­gen getes­tet wi
  • rd. Meis­tens ent­ste­hen die Ideen, weil wir gera­de einen regio­na­len Roh­stoff wie­der­ent­deckt haben. Bei der Ent­wick­lung von Bil­ly Basil haben wir zum Bei­spiel gedacht: Sand­dorn ist so ein tol­les Pro­dukt, das es bis­her noch nicht in so einer Form gibt aber typisch für den Nor­den ist. Und dann wird dar­um her­um geplant, bis ein har­mo­ni­scher Saft ent­stan­den ist, der von uns allen abge­seg­net wird.
  • Wie lan­ge braucht Ihr für die Ent­wick­lung von einem neu­en Saft?
  • Wenn die Grund­idee der Zuta­ten steht in etwa einem hal­ben Tag :D Bis­her gibt es ja auch nur einen Saft, den wir neben der Saft­kur ent­wi­ckelt haben. Den­noch wer­den gele­gent­lich noch Anpas­sun­gen nach dem Kun­den­feed­back im Nach­hin­ein vorgenommen.
  • Ihr setzt viel Wert auf Social-Media Kam­pa­gnen. Face­book, Insta­gram und Snap­chat gehö­ren dazu. Wel­cher Kanal ist für Euch am effek­tivs­ten? Wo erreicht Ihr am bes­ten Eure oder neue Kunden?
  • Das hat sich über die Zeit tat­säch­lich ver­än­dert. Zu Beginn haben wir die Grün­dung und das Unter­neh­men vor allem über Face­book bekannt gege­ben. Das war direkt mit einem klei­nen Bekannt­heits­boost ver­bun­den. Im Lau­fe der Zeit haben uns aller­dings Blog­ger gehol­fen, die unse­re Säf­te tes­te­ten und auf ihren Blogs und Social-Media-Kanä­len dar­über berich­te­ten. Mitt­ler­wei­le kann man sagen, dass es ein Zusam­men­spiel aller Kanä­le ist, über die wir unse­re Kun­den erreichen.

 

Das Team von Land­pack sagt herz­li­chen Dank für das Gespräch!

Bil­der mit freund­li­cher Unter­stüt­zung von Tama­ra Wag­ner bereitgestellt.

2017-12-01T09:50:49+01:0020.11.2017|
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