Heute haben wir nachgefragt bei MyCow — Biofleisch mit Biografie.

Weil hier Nach­hal­tig­keit wirk­lich gelebt wird, sind wir schon im Pro­to­ty­pen-Sta­di­um mit unse­ren Land­bo­xen auf den Bio­fleisch Ver­sen­der MyCow.de zuge­gan­gen. Ob Rind, Schwein oder Lamm alles kommt von Bio­bau­ern aus Nord­deutsch­land. Mit viel Herz­blut betreibt Susan­ne Marx den Online­shop seit mitt­ler­wei­le 9 Jahren.

Fragen an Susanne Marx, Gründerin und Geschäftsführerin von MyCow.

  • Wie kamen Sie auf die Idee Fleisch zu ver­schi­cken? Noch dazu 2008, wo eFood noch kein Begriff war.
  • In mei­ner Hei­mat Meck­len­burg gibt es enga­gier­te Bio­bau­ern, jedoch nicht so vie­le Kon­su­men­ten. Das hat mich auf die Idee gebracht. Ich woll­te ver­mit­teln, woher das Fleisch kommt und dass hin­ter jedem Stück Fleisch ein Tier und natür­lich vie­le Men­schen ste­hen, die mit Respekt mit dem Pro­dukt umge­hen. Wenn die Kon­su­men­ten schon nicht zu den Bau­ern kom­men kön­nen, dann kön­nen wir den „Spieß“ doch umdre­hen, war die Idee. Mit dem Kon­zept von mycow.de haben wir dann 2008 den Busi­ness Plan Wett­be­werb Meck­len­burg-Vor­pom­mern und auch einen Preis im Bun­des­wett­be­werb Mul­ti­me­dia gewon­nen – der Grund­stein war gelegt. Und dann galt es im Zeit­al­ter vor „eFood“ vie­le prak­ti­sche The­men zu lösen bis das ers­te Paket auf die Rei­se ging…
  • Was sind die Vor­tei­le bei der Nut­zung des Inter­nets als Ver­triebs­ka­nal? Sind neue Kun­den erst skep­tisch über die­se Art Fleisch zu kaufen?
  • Wir errei­chen über das Inter­net Kun­den, die sonst das Fleisch von unse­ren Part­ner­bau­ern und der Bio-Metz­ge­rei gar nicht kau­fen könn­ten. Anfangs waren Frisch­wa­ren im Ver­sand noch äußerst unge­wöhn­lich und es galt Ver­trau­en auf­zu­bau­en. Mitt­ler­wei­le hat sich die­ser Bereich sehr wei­ter­ent­wi­ckelt, so dass die­ses Ange­bot immer mehr Men­schen für sich ent­de­cken und sich damit beschäf­ti­gen, woher ihr Essen kommt. Das ist toll.
  • Das Kun­den­feed­back auf Ihrer „Trus­ted Shops“-Seite ist über­wäl­ti­gend (4.94/5). Was macht Ihr
    Unter­neh­men aus Ihrer Sicht beson­ders kundenfreundlich?
  • Na klar, freu­en wir uns über so viel posi­ti­ves Feed­back! Das ist sehr moti­vie­rend. Es kann jedoch nie alles 100%ig klap­pen, aber immer für den Kun­den eine gute Lösung zu fin­den, das ist mein Ansatz. Wir for­dern unse­re Kun­den auch, indem wir nur Pake­te mit Fleisch­zu­sam­men­stel­lun­gen und zu fes­ten (oft wegen vie­ler Vor­be­stel­lun­gen auch lang­fris­ti­gen) Lie­fer­ter­mi­nen anbie­ten. Die Phi­lo­so­phie dabei ist, mög­lichst das gan­ze Tier zu ver­ar­bei­ten und den Her­kunfts­hof schon bei der Bestel­lung zu ken­nen. Des­halb bie­ten wir Rezep­te und Koch­vi­de­os, damit unse­re Kun­den alle Teil­stü­cke zu schät­zen lernen.
  • Seit die­sem Jahr arbei­ten Sie mit der Land­box. Was sagen Ihre Kunden?
  • Ja, nach lan­ger Vor­be­rei­tung konn­ten wir auf die Land­box umstel­len. Mich per­sön­lich hat das rich­tig zufrie­den gemacht, denn nun ist unser Pro­dukt ins­ge­samt „rund“. Das Feed­back war durch­weg posi­tiv. Ab und an geben wir in unse­rem News­let­ter Tipps, was man mit dem Stroh noch anfan­gen kann, z.B. als Ziel­schei­be für’s Bogen­schie­ßen vom Soh­ne­mann, Sitz­kis­sen oder im Garten…

Das Team von Land­pack sagt herz­li­chen Dank für das Gespräch!