Unse­re Grün­de­rin, Patri­cia Eschenlohr, wur­de die­se Woche erneut zur Spre­che­rin des Sach­ver­stän­di­gen­rat Bio­öko­no­mie Bay­ern gewählt.
Bei einer Sit­zung im Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten am 08. März 2022 dis­ku­tier­te der Rat mit Agrar­mi­nis­te­rin Michae­la Kani­ber und Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger Ansät­ze, wie die der­zeit aku­te Roh­stoff­kri­se mit Hil­fe der Bio­öko­no­mie abge­fe­dert wer­den kön­ne. Mit Blick auf den Kli­ma­wan­del und den Krieg in der Ukrai­ne brau­chen wir drin­gend eine Umge­stal­tung unse­res fos­si­len Wirt­schafts­sys­tems hin zu einer bio­ba­sier­ten Kreislaufwirtschaft.

Die Devi­se bei der wei­te­ren Ent­wick­lung der Bio­öko­no­mie in Bay­ern lau­tet „Schüt­zen durch Nut­zen“, im Zen­trum steht dabei die nach­hal­ti­ge, bio­di­ver­si­täts­freund­li­che und res­sour­cen­scho­nen­de Gestal­tung der Land- und Forst­wirt­schaft. Durch den Anbau und die Nut­zung nach­wach­sen­der Roh­stof­fe wer­den bereits heu­te fos­si­le, mine­ra­li­sche und metal­li­sche Roh­stof­fe durch Bio­mas­se ersetzt. Der Fokus muss auf der stoff­li­chen Nut­zung von Rest-Roh­stof­fen aus Land- und Forst­wirt­schaft lie­gen. Wie man beim Roh­stoff Stroh sieht, gibt es noch sehr gro­ßes Poten­zi­al unge­nutz­ter, lokal anfal­len­der und nach­hal­ti­ger Biomasse.

Mehr dazu in der Pres­se­mit­tei­lung des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung sowie der Pres­se­mit­tei­lun­gen des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums Ener­gie für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten und auf der Sei­te des Sach­ver­stän­di­gen­rats Bio­öko­no­mie Bay­ern.